Photometrie


Ein handelsübliches Lux-Meter (kleinste Auflösung 10mlux). Damit kann man natürlich auch die Beleuchtungstärke der Sonne messen, je nach Einstrahlung also 10.000lux bis 100.000lux. In der astronomischen Skala sind das grössenordnungsmässig m=-21magn. Wie weiter unten zu sehen ist, kann man die Sonne durch Anschlussmessungen an die irdischen Lichtquellen und dann an die entfernten Sterne anschliessen. Das alles sind zumindest Schätzungen.
Lux-Meter:



Eine Halogenlichtquelle: Eine 6-Volt Birne wurde in ein Gehäuse eingebaut. Als Lochblende dient eine Kupferfolie, in die mit einer Nadel ein Loch (ca. 0.5mm) gepiekst wurde. Diese Quelle erzeugt im Abstand von 2m etwa 200mlux (Vollmondhelligkeit!), das entspricht in der astronomischen Skala etwa m=-12magn. Das kann man mit einem Photometer gerade noch gut messen, das photometrische Abstandgesetz ist recht gut erfüllt.
Halogenquelle:



Diese Lichtquelle ist eine LED, Sonderanfertigung von Raimund Hilz. Die Blende ist 0.05 mm. Die Quelle ist in Stufen regulierbar. In der untersten Stufe ergibt sich im Abstand von 2m etwa m=3.4magn. Bei der Messung geht man so vor, dass man die Halogenquelle (die mit dem Photometer vermessen wurde!) systematisch mit Graufiltern (z.B. der Firma Cocin) abschwächt. Fotografiert wurde wieder mit der Pentax DS *istD und einem Objektiv 100mm. Die Auswertung geschieht wieder mit dem Programm Astroart.
LED-Quelle:



Um die himmlischen oder künstlichen Sterne photometrisch vergleichen zu können, muss man sie gleichzeitig auf eine Vorlage kopieren, alles kann man z.B. mit dem Programm Astroart machen. Als Vergleichsaufnahme kann man nehmen: Fit-Aufnahme

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Joachim Riehn 2006-09-15